Die 12 Schüßlersalze für Ihr Pferd

Orthim Schüßler-Salze, die Allrounder für die Tiergesundheit


Hier finden Sie die Beschreibungen der 12 Salze. Jeweils das Salz Nr. 1 und das Salz Nr. 12 sind speziell für die Anwendung bei Pferden beschrieben. Wenn Sie eine ausführliche Beschreibung aller Salze haben möchten, bestellen Sie einfach unsere Infobroschüre.
 

Calcium fluoratum

1. Calcium fluoratum

Eines wohl der wichtigsten Kriterien für das gesunde Wachstum ist die Unterstützung des Knochensystems. Beim Pferd sind es vor allem die Gelenke, die Sehnen, Bänder und Hufe denen im Fohlenalter besondere Aufmerksamkeit zukommen muss, aber auch im weiteren Leben des Pferdes, je nach Belastung, von größter Bedeutung sind. 


Auszug
(= kursiver Text) aus unserer Infobroschüre:
Leitsymptom:
• Knochen, Sehnen, Bänder, Gefäße, Muskel, Zähne, Hufe, Fell
• Rheuma, Arthrose, Arthritis, Zerrungen, Verrenkungen, schlechte Zähne, Schwellungen und
  Verhärtungen der Geschlechtsorgane
• Verschlimmert sich durch Kälte besonders am Morgen, bei feuchten und zugigem Wetter, Wetterwechsel,
   nach Ruhe und Beginn einer Bewegung.
• Bei längerer Bewegung verbessert sich Schmerz und Unpässlichkeit, auch bei Wärmezufuhr tritt eine
   Verbesserung ein.
• Stärkungsmittel bei Trächtigkeit und Geburt, reguliert den Milchfluss.


Psychische Merkmale:
Es zeigt sich Eifersucht, vermehrter Aufmerksamkeitsbedarf und wenig Selbstvertrauen. Diese Pferde sind daher häufig ängstlich, unruhig, wehleidig und empfindlich. Dies kann bis zu ängstlicher Aggression führen. Es zeigt sich auch ein vermehrter Geschlechtstrieb.


Beispiel Pferd:
Schreckhaftigkeit, mit ängstlichem "zur Seite springen". Das Pferd ist überaus vorsichtig, geht nicht gerne an neue Dinge heran und lässt sich nur mit Mühe auf den Hänger verladen. Es geht "in die Knie" beim Sattelauflegen oder auch Aufsteigen. Es verlässt nur ungern die Box und ist anfangs steif und triebig. Es zeigt Ungleichheiten in der Bewegung, besonders deutlich morgens, bei Kälte aber auch bei Hitze. Das Pferd braucht einige Zeit zum "Einlaufen". Es hat Muskelverhärtungen und Gelenkschwellungen, ein Überbein, Sehnenschwellungen, Sehnenbogen oder auch Sehnenentzündungen.


Es zeigen sich beim Pferd Schwellungen und Verhärtungen der Drüsen. Es hat schlecht heilende Wunden und wenig glänzendes und stumpfes Fell mit häufigem Pilzbefall. Es neigt zu nässendem Ausschlag und hat starken Juckreiz. Dies ist sichtbar durch ständiges Reiben von Fell und Mähne. Es neigt zu Warzen und Zysten und das Hufhorn ist brüchig und schlecht wachsend. Die Hufe reißen schnell ein, haben keine Elastizität.

Der Hufbeschlag hält schlecht und reißt schnell ab. Der Hufstrahl ist meist feucht und faulig. Eine Mangelerscheinung ist auch sichtbar durch Erkrankungen der Atemwege. Nasenausfluss und Bronchitis, wobei viel angehustet wird und Besserung bei Abhusten von Schleim eintritt.

Das Abwehren der Trense kann auch auf Zahnentzündungen, lockere oder schlechte Zähne hinweisen. Auch Zahnfleischbluten zeigt einen Mangel von Nr. 1.

Zunächst bekommt die Stute Calcium fluoratum für die Stärkung während der Trächtigkeit und für die Geburt und weiterhin zur Regulierung des Milchflusses. Gleichzeitig bekommt das Fohlen Calcium fluoratum als Wachstumsschub für Knochen, Bänder, Sehnen, Haut und Zähne.

Für eine ausführliche Beschreibung aller Schüßler-Salze mit Indikationen für Pferde bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben
 


Calcium phosphoricum

2. Calcium phosphoricum (Calciumphosphat)


Es ist das Stärkungsmittel und wird bei allen Aufbauprozessen von Blut, Eiweiß- und Zellen eingesetzt. Es kommt zum Einsatz bei allen beginnenden Erkrankungen und dann später zur Rekonvaleszenz und Abwehrstärkung. Es wird bei Entwicklungsrückständen und Schwächezuständen, bei Allergien, bei Überanstrengung, zur Unterstützung des Knochenaufbaues, des inneren Aufbaus der Zähne und zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Ferrum phosphoricum

3. Ferrum phosphoricum

Es ist das "erste Mittel" bei allen Entzündungen und Infektionskrankheiten. Es wird auch als „Akutmittel“ bezeichnet und kommt bei Temperatur bis mittlerem Fieber sofort zum Einsatz, denn es regt das Immunsystem, die Blutbildung und die Durchblutung an. Verletzungen, Wunden und Blutungen, Durchfälle, Überanstrengung und übermäßiger psychischer Stress führen zu verschiedenen Symptomen, die durch die Gabe von Nr. 3 ausgeglichen werden können. Vor allem bei immer wiederkehrenden Entzündungen, die schon mehrmals anderweitig vorbehandelt wurden, lässt sich Nr. 3 hervorragend als Ergänzung einsetzen. Beispiele: Entzündungen der Haut, der Augen, der Ohren, bei Schnupfen, Entzündungen der Bronchien und Lunge sowie bei allen Magen-Darm-Entzündungen. Ebenso sind alle akuten Gelenkentzündungen, Entzündungen der Harnorgane sowie entzündliche Veränderungen der Geschlechtsorgane wichtige Einsatzgebiete von Ferrum phosphoricum...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Kalium chloratum

4. Kalium chloratum

Kalium chloratum ist das 2. Entzündungsmittel und wird auch als Schleimhautmittel bezeichnet. Es unterstützt den nachfolgenden Prozess einer Entzündung, welche schon auf die Schleimhäute übergegangen ist. Der Körper des Pferdes ist jetzt schon in der Abwehrphase und deutlichere Symptome der betroffenen Organe werden sichtbar...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Kalium phosphoricum

5. Kalium phosphoricum

Kalium phosphoricum ist das "Nerven-Salz". Es stärkt die Nevern und wird aus diesem Grund gerne bei depressiver Stimmung eingesetzt. Auch ängstliche und schreckhafte Gemüter können damit behandelt werden. Weitere Einsatzgebiete sind Schmerzen und Muskelschwäche, die bis zu Lähmungserscheinungen reichen können. Diese Schmerzen setzen meist zu Beginn einer Bewegung ein. Chronische Blasenentzündungen mit Inkontinenz und Vereiterungen sind weitere Anwendungsgebiete.

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Kalium sulfuricum

6. Kalium sulfuricum

Bei Kalium sulfuricum handelt es sich um das "Fell- und Hautmittel". Es ist auch als Entzündungsmittel der 3. Phase bekannt. Es bestimmt entscheidend die Entgiftung und Ausleitungsprozesse im Körper. Dies wird vorwiegend durch die Anregung der Leberfunktionen unterstützt, die wiederum maßgeblich für die Beschaffenheit von Haut, Fell, und Schleimhäuten sind. Alle eitrigen Entzündungen, Geschwüre, Abszesse und andere chronisch entzündlichen Erscheinungen, vor allem nach fieberhaften Erkrankungen, sind Einsatzgebiet für Kalium sulfuricum...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Magnesium phosphoricum

7. Magnesium phosphoricum

Magnesium phosphoricum ist das "Krampfmittel". Es ist einsetzbar bei allen plötzlich auftretenden krampfartigen, stechenden Schmerzen. Es wird häufig auch als Muskel- Nervenmittel bezeichnet...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Natrium chloratum

8. Natrium chloratum

Das "Wasserhaushaltsmittel" Natrium chloratum ist besser bekannt als Kochsalz. Es kommt in allen Körperflüssigkeiten und Geweben vor und ist für die Regulation von Wasserauf- und Abnahme sowie für den Säure-Basenhaushalt verantwortlich. Als Zellfunktionsunterstützer und als Helfer für die Nährstoffversorgung der Zellen ist es für die Neubildung der Zellen verantwortlich. Es beteiligt sich an Bildung verschiedenster wichtiger Schleimoberflächen wie der Magensalzsäure und dient als Flüssigkeitsversorger von Knorpelgewebe. Alle Schwellungen oder ein zu trockenes Milieu der Haut und Schleimhäute werden hierdurch biochemisch reguliert ...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Natrium phosphoricum

9. Natrium phosphoricum

Der Absatzbereich liegt vorwiegend in der Regulierung des Säurehaushaltes. Natrium phosphoricum wird daher häufig als "Entsäuerungsmittel" bezeichnet. In Blut- und Gewebeflüssigkeit, in Gehirn-, Blut-, Muskel- und Nervenzellen hilft es Säuren abzubauen. Es bindet auch Fettsäuren, unterstützt den Kohlenhydratstoffwechsel und es beteiligt sich am Abbau von Eiweißen im Körper. Hierdurch wird der pH-Wert des Blutes konstant gehalten ...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Natrium sulfuricum

10. Natrium sulfuricum (Glaubersalz)

Natrium sulfuricum ist das "Entgiftungssalz". Es regt alle Ausscheidungsfunktionen des Organismus an und ist maßgeblich beteiligt an der Arbeit von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Darm, Nieren und Haut. Alle Reinigungs- und Stoffwechselprozesse des Tieres werden durch dieses Salz beeinflusst ...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Silicea

11. Silicea (Kieselsäure)

Silicea ist eines der ältesten Heilmittel und eines der wichtigsten Bestandteile aller Organe. Es ist an der Bildung von Kollagen beteiligt und dient der Entwicklung und Stabilisierung der Knochen, Knorpel, Sehnen und Bindegewebe. Für das Tier bedeutet das, dass Silicea einer großen Bedeutung zukommt bei der Entwicklung von Zähnen, Knochenfestigkeit und Knorpel. Es sorgt für ein schönes Fell, gute Haut und Bindegewebe und feste und elastische Hufe...

Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...

[nach oben]


Calcium sulfuricum

12. Calcium sulfuricum

Eigentlich sollte Calcium sulfuricum nicht mehr zu den Schüssler-Salzen gehören, da es nicht konstant im Körper nachweisbar ist und Dr. Schüssler es daher aus seiner Biochemie herausnahm. Es zeigte sich später aber, dass es doch wichtige Funktionen im Körper erfüllt und so fand es den Weg zurück in die Biochemie.

Calcium sulfuricum gilt als ein wichtiges Reinigungs- und Entgiftungsmittel. Es findet sich vorwiegend in der Leber und Galle und es ist auch im Knorpel-, Binde- und Stützgewebe zu finden. Es hat einen wichtigen Anteil an Haut-Schleimhautprozessen und fördert die Ausscheidung von eitrigen Sekreten und die allgemeine Regeneration. Vor allem bei eitrigen Hautprozessen ist es als Alleinmittel oder als "Joker", also zusätzlicher Unterstützer, zusammen mit anderen Salzen wie etwa Silicea hervorragend geeignet.

Es ist einsetzbar bei chronisch entzündlichen Prozessen aller Art, auch dann, wenn die entzündlichen Prozesse nicht mehr ganz frisch sind. Das Pferd hat Hautreaktionen nach Impfungen, vergrößerte und verhärtete Drüsen, Weichteilschwellungen, chronische Eiterungen der Mandeln, Stirn- und Nasennebenhöhlen, sowie immer wiederkehrende Bindehautentzündungen mit eitrigem Ausfluss.

Typisch für den Mangel sind dicke, gelblich bis grünliche, häufig stinkende Absonderungen der Haut und Schleimhäute. Feuchtigkeit, Zugluft und extreme Temperaturunterschiede verschlimmern die Beschwerden. Rheumatische Zeichen wie Gelenkentzündungen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen können hinzutreten.

Auszug (kursiver Text) aus unserer Infobroschüre:

Psychische Merkmale:
Tiere zeigen eine deutliche Angstreaktion auf psychischem Druck. Sie verlangen nach Aufmerksamkeit und leiden unter großen Verlassensängsten.

Beispiel Pferd:
Hier handelt es sich um das hyperaktive Pferd, welches auf der Wiese ständig Streit mit anderen sucht. Es wird durch seine ständig wechselnden Launen (mal aggressiv, mal ängstlich) für den Menschen unberechenbar.

Dieses Pferd hat nur eine Bezugsperson die es an sich heranlässt. Es kann nicht still stehen und das Auskratzen der Hufe ist fast unmöglich da es sich ständig umdreht, den Fuß nicht hochhalten möchte und den Unmut so manchen Hufschmieds schürt. Wird es gestraft oder mit lauten Worten angesprochen, reagiert es höchst ängstlich und zittert, kann aber auch im nächsten Moment sehr aggressiv werden. Das Reiten dieses Pferdes ist schwierig, da es sehr unkonzentriert und unruhig ist. Gelassener Schritt/Trab oder Galopp ist fast unmöglich. Immer will es mehr, obwohl es sich kaum auf die Hilfen konzentrieren kann. Unruhe und ständiges Vorwärtsdrängen ist die Devise.

Der Einsatz von Sporen und Gerte kann nur mit äußerster Behutsamkeit geschehen, denn wenn das Pferd eine Bestrafung damit verbindet, kann es recht aggressiv (deutliches Treten nach dem Sporen oder starkes Buckeln) oder ängstlich (plötzliches Stehenbleiben oder Steigen) reagieren. Diese Pferde sind auch nicht gerne alleine in der Bahn oder bleiben sehr ungern alleine auf dem Hänger. Hat das Pferd ein anderes Pferd als dessen Partner auserkoren, will es keinesfalls ohne diesen Partner auf die Wiese, in die Bahn oder auf den Hänger. Diese Pferde "kleben" dann regelrecht an dem anderen Pferd. Bleibt es allein, reagiert es mit allen möglichen Unarten wie gegen die Wand treten bis hin zur Selbstverstümmelung.

Sehr häufig treten bei diesen Pferden Komplikationen mit Bronchien oder Lunge auf, die sich durch hartnäckigen und zuerst festsitzenden Husten, dann mit eitrigem grün bis gelblichen Eiterausfluss aus Nase und Bronchien zeigt. Sehr oft erkranken diese Pferde auch an einer Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündung. Diese Pferde sind dann kopfscheu. Besonders auffällig ist, dass Verletzungen insgesamt sehr schlecht heilen und meist mit deutlich eitrig-entzündlichen Reaktionen einhergehen. An der Haut zeigen sich eitrige Pickel, Pusteln oder Flechten ebenso wie krustige, klebrige und unangenehm riechende Ekzeme mit Schorfbildung.

Verletzungen der Pferde an Sehnen und Gelenken heilen ausgesprochen schlecht und können eher zu Chronizität führen. Alle lang anhaltenden und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates sollten die Gabe von Nr. 12 rechtfertigen, da bei Mangel eine Neigung zu Knochenbrüchen und auch Weichteilrheumatismus besteht (Stichwort: Überbein, Knocheneiterung).

Deutlich zeigt sich eine Verschlimmerung der Symptome bei feuchtkaltem Wetter mit Zugluft. Starke Temperaturschwankungen, wie große Hitze oder starke Kälte, sind ebenso nachteilig. Ein ausgeglichenes Klima bei stabilen Wetterverhältnissen wirkt sich günstig aus, sowie alle Maßnahmen zur Kräftigung des Organismus. Dazu gehören auch Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine und Mineralstoffe, vor allem auch zur Leberunterstützung, denn hier soll die Entgiftung des Körpers unterstützt werden.

Bei jungen Tieren und Fohlen zeigt sich der Mangel an Nr. 12 durch Knochendeformationen, Knorpeldefekte und Wachstumsschäden. Gehäuft treten auch Entzündungen der Zähne und des Zahnfleisches mit Zahnfleischbluten oder stinkenden Zähnen auf. Die Drüsen sind verhärtet und gestaut, die Mandeln entzündet.

Bei Stuten beobachtet man vielfach Entzündungen der Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter. Diese Entzündungen führen häufig zu Unfruchtbarkeit oder bei Aufnahme zum Absterben des Embryos. Verfohlen ist die Folge. Bei Hengsten führt die Entzündung der Geschlechtsorgane häufig zu Sterilität.

Interessant ist zu beobachten, dass Pferden, denen Nr. 12 fehlt, sich zielsicher die dreckigste Stelle zum Wälzen aussuchen. Sie baden auch gerne in kalten Gewässern.

Für eine ausführliche Beschreibung aller Schüßler-Salze mit Indikationen für Pferde bestellen Sie hier unsere Infobroschüre ...

[nach oben