Wie bei so vielen alternativen Heilkundeverfahren, war die Homöopathie zunächst nur für die Anwendung beim Menschen gedacht. Mit zunehmendem Bewusstsein der sanften, aber sehr effektiven homöopathischen Behandlungsmöglichkeit, wurden auch in der Tierheilkunde zunehmend homöopathische Präparate eingesetzt.Tiere reagieren meist besonders effektiv auf eine homöopathische Behandlung - vor allem bei chronischen Erkrankungen.Unklare Hauterkrankungen, Stoffwechselprobleme oder lang anhaltende Allergien , die zunehmend bei Tieren auftreten und das stressfreie Miteinander negativ berühren, sind besonders dankbare Anwendungsgebiete der Homöopathie.
Für den Nicht-Fachmann ist eine niedrige Potenz von D6 bis D 30 sinnvoll.
Hohe Potenzen gehören in die Hände versierter Homöopathie-Therapeuten, die durch Repertorisieren (umfangreiches Zusammentragen verschiedenster Parameter und Abgleichen mit den einzelnen homöopathischen Mitteln) ein einziges geeignetes Mittel finden und dieses dann in hoher Potenz und meist in einmaliger Dosis verabreichen.Viele Homöopathieexperten lehnen auch die Kombination von Einzelhomöopathika ab. Meiner Meinung nach können aber auch Kombinationsmittel als fertige Präparate aus der Apotheke wunderbare Dienste für die Gesunderhaltung und Behandlung von Tieren leisten. Ebenso habe ich sehr positive Erfahrungen auch in der Kombination mit anderen Heilmethoden, wie Schüßlersalz-Therapie, Akupunktur , Bachblüten etc. gemacht.
Im Nachfolgenden möchte ich einige homöopathische Einzelmittel aufzählen, die sich bei bestimmten Erkrankungen beim Tier in meiner Praxis bestens bewährt haben.



