Die 12 Schüßlersalze für Ihren Hund
Hier finden Sie die Beschreibungen der 12 Salze. Jeweils das Salz Nr. 1 und das Salz Nr. 12 sind speziell für die Anwendung bei Hunden beschrieben. Wenn Sie eine ausführliche Beschreibung aller Salze haben möchten, bestellen Sie einfach unsere Infobroschüre.
1. Calcium fluoratum
Eines der wohl wichtigsten Kriterien für das gesunde Wachstum ist die Unterstützung des Knochensystems. Beim Hund steht hier die Arthrose und Arthritis im Vordergrund.Auszug (= kursiver Text) aus unserer Infobroschüre:
Leitsymptom:
• Bei Problemen mit Knochen, Sehnen, Bänder, Gefäße und Muskeln, Zähnen und Haarkleid.
• Rheuma, Arthrose, Arthritis verschlimmert sich durch Kälte, besonders am Morgen, bei feuchten und
zugigem Wetter, bei Wetterwechsel, nach Ruhe und Beginn einer Bewegung.
• Bei längerer Bewegung verbessert sich Schmerz und Unpässlichkeit, auch bei Wärmezufuhr tritt eine
Verbesserung ein, bei Zerrungen und Verrenkungen
• Schlechte Zähne sind oft Hinweis auf Mangel an Nr. 1
• bei Schwellungen und Verhärtungen der Geschlechtsorgane
Psychische Merkmale: Eifersucht und Aufmerksamkeitsbedarf, wenig Selbstvertrauen, daher häufig ängstlich, unruhig, wehleidig und empfindlich, was bis zu ängstlicher Aggression führen kann, vermehrter Geschlechtstrieb
Beispiel Hund: Ängstliches Verkriechen des Hundes bei Geräuschen, wenn man ihn beruhigen will kann er durchaus mal aggressives Verhalten zeigen. Beim Alleinsein jault und bellt der Hund, selbst im Schlaf kann dies beim Hund erfolgen. Schreckhaftigkeit mit Schwanz-Einziehen. Der Hund verweigert Essen, frisst schlecht, magert ab oder erscheint unterernährt und schwach trotz gutem Futter. Der Bauch des Hundes erscheint eingefallen. Er geht krumm auf den Hinterbeinen und ist wacklig. Er leidet unter Appetitlosigkeit, friert häufig, das Fell erscheint stumpf, er hat brüchige Krallen, neigt zu Pilzbefall der Haut, juckt sich vor allem bei Hitze oder in warmen Räumen („Schlittenfahren“ wegen Jucken und Brennen des Analbereiches), bildet Liegeschwielen und leidet häufig unter nässendem Ausschlag und schlecht heilenden Wunden. Er reagiert bei fetter Nahrung mit schmerzhaften Durchfällen und erbricht unverdaute Nahrung.
Nummer 1 ist vorzügliches Mittel in der Zeit der Trächtigkeit und für die Geburt. Das Salz reguliert die Milchproduktion des Muttertiers und ist für den Welpen von Wichtigkeit für alle Gelenke, Knochen, Bänder, Sehnen, Haut und Anhangsgebilde, es fördert glänzendes Fell und gesunde Zähne.
Für eine ausführliche Beschreibung aller Schüßler-Salze mit Indikationen für Pferde bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
2. Calcium phosphoricum (Calciumphosphat)
Es ist das Stärkungsmittel und wird bei allen Aufbauprozessen von Blut, Eiweiß- und Zellen eingesetzt. Es kommt zum Einsatz bei allen beginnenden Erkrankungen und dann später zur Rekonvaleszenz und Abwehrstärkung. Es wird bei Entwicklungsrückständen und Schwächezuständen, bei Allergien, bei Überanstrengung, zur Unterstützung des Knochenaufbaues, des inneren Aufbaus der Zähne und zur Stärkung der Muskulatur eingesetzt...
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3. Ferrum phosphoricum
Es ist das "erste Mittel" bei allen Entzündungen und Infektionskrankheiten. Es wird auch als „Akutmittel“ bezeichnet und kommt bei Temperatur bis mittlerem Fieber sofort zum Einsatz, denn es regt das Immunsystem, die Blutbildung und die Durchblutung an. Verletzungen, Wunden und Blutungen, Durchfälle, Überanstrengung und übermäßiger psychischer Stress führen zu verschiedenen Symptomen, die durch die Gabe von Nr. 3 ausgeglichen werden können. Vor allem bei immer wiederkehrenden Entzündungen, die schon mehrmals anderweitig vorbehandelt wurden, lässt sich Nr. 3 hervorragend als Ergänzung einsetzen. Beispiele: Entzündungen der Haut, der Augen, der Ohren, bei Schnupfen, Entzündungen der Bronchien und Lunge sowie bei allen Magen-Darm-Entzündungen. Ebenso sind alle akuten Gelenkentzündungen, Entzündungen der Harnorgane sowie entzündliche Veränderungen der Geschlechtsorgane wichtige Einsatzgebiete von Ferrum phosphoricum...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
4. Kalium chloratum
Kalium chloratum ist das 2. Entzündungsmittel und wird auch als Schleimhautmittel bezeichnet. Es unterstützt den nachfolgenden Prozess einer Entzündung, welche schon auf die Schleimhäute übergegangen ist. Der Körper des Pferdes ist jetzt schon in der Abwehrphase und deutlichere Symptome der betroffenen Organe werden sichtbar...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
5. Kalium phosphoricum
Kalium phosphoricum ist das "Nerven-Salz". Es stärkt die Nevern und wird aus diesem Grund gerne bei depressiver Stimmung eingesetzt. Auch ängstliche und schreckhafte Gemüter können damit behandelt werden. Weitere Einsatzgebiete sind Schmerzen und Muskelschwäche, die bis zu Lähmungserscheinungen reichen können. Diese Schmerzen setzen meist zu Beginn einer Bewegung ein. Chronische Blasenentzündungen mit Inkontinenz und Vereiterungen sind weitere Anwendungsgebiete.Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
6. Kalium sulfuricum
Bei Kalium sulfuricum handelt es sich um das "Fell- und Hautmittel". Es ist auch als Entzündungsmittel der 3. Phase bekannt. Es bestimmt entscheidend die Entgiftung und Ausleitungsprozesse im Körper. Dies wird vorwiegend durch die Anregung der Leberfunktionen unterstützt, die wiederum maßgeblich für die Beschaffenheit von Haut, Fell, und Schleimhäuten sind. Alle eitrigen Entzündungen, Geschwüre, Abszesse und andere chronisch entzündlichen Erscheinungen, vor allem nach fieberhaften Erkrankungen, sind Einsatzgebiet für Kalium sulfuricum...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
7. Magnesium phosphoricum
Magnesium phosphoricum ist das "Krampfmittel". Es ist einsetzbar bei allen plötzlich auftretenden krampfartigen, stechenden Schmerzen. Es wird häufig auch als Muskel- Nervenmittel bezeichnet...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
8. Natrium chloratum
Das "Wasserhaushaltsmittel" Natrium chloratum ist besser bekannt als Kochsalz. Es kommt in allen Körperflüssigkeiten und Geweben vor und ist für die Regulation von Wasserauf- und Abnahme sowie für den Säure-Basenhaushalt verantwortlich. Als Zellfunktionsunterstützer und als Helfer für die Nährstoffversorgung der Zellen ist es für die Neubildung der Zellen verantwortlich. Es beteiligt sich an Bildung verschiedenster wichtiger Schleimoberflächen wie der Magensalzsäure und dient als Flüssigkeitsversorger von Knorpelgewebe. Alle Schwellungen oder ein zu trockenes Milieu der Haut und Schleimhäute werden hierdurch biochemisch reguliert ...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
9. Natrium phosphoricum
Der Absatzbereich liegt vorwiegend in der Regulierung des Säurehaushaltes. Natrium phosphoricum wird daher häufig als "Entsäuerungsmittel" bezeichnet. In Blut- und Gewebeflüssigkeit, in Gehirn-, Blut-, Muskel- und Nervenzellen hilft es Säuren abzubauen. Es bindet auch Fettsäuren, unterstützt den Kohlenhydratstoffwechsel und es beteiligt sich am Abbau von Eiweißen im Körper. Hierdurch wird der pH-Wert des Blutes konstant gehalten ...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
10. Natrium sulfuricum (Glaubersalz)
Natrium sulfuricum ist das "Entgiftungssalz". Es regt alle Ausscheidungsfunktionen des Organismus an und ist maßgeblich beteiligt an der Arbeit von Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Darm, Nieren und Haut. Alle Reinigungs- und Stoffwechselprozesse des Tieres werden durch dieses Salz beeinflusst ...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
11. Silicea (Kieselsäure)
Silicea ist eines der ältesten Heilmittel und eines der wichtigsten Bestandteile aller Organe. Es ist an der Bildung von Kollagen beteiligt und dient der Entwicklung und Stabilisierung der Knochen, Knorpel, Sehnen und Bindegewebe. Für das Tier bedeutet das, dass Silicea einer großen Bedeutung zukommt bei der Entwicklung von Zähnen, Knochenfestigkeit und Knorpel. Es sorgt für ein schönes Fell, gute Haut und Bindegewebe und feste und elastische Hufe...Für weitere Informationen und Indikationen beim Pferd bestellen Sie hier unsere Infobroschüre...
12. Calcium sulfuricum
Eigentlich sollte Calcium sulfuricum nicht mehr zu den Schüssler-Salzen gehören, da es nicht konstant im Körper nachweisbar ist und Dr. Schüßler es daher aus seiner Biochemie herausnahm. Es zeigte sich später aber, dass es doch wichtige Funktionen im Körper erfüllt und so fand es den Weg zurück in die Biochemie.
Auszug (= kursiver Text) aus unserer Infobroschüre:
Calcium sulfuricum gilt als ein wichtiges Reinigungs- und Entgiftungsmittel. Es ist vorwiegend in der Leber und Galle, wie auch im Knorpel-, Binde- und Stützgewebe zu finden. Es hat einen wichtigen Anteil an Haut- und Schleimhautprozessen und fördert die Ausscheidung von eitrigen Sekreten und die allgemeine Regeneration. Vor allem bei eitrigen Hautprozessen ist es als Alleinmittel oder als so genannter "Joker", also zusätzlicher Unterstützer zusammen mit anderen Salzen, wie etwa Silicea, hervorragend geeignet.
Es ist einsetzbar bei chronisch entzündlichen Prozessen aller Art, auch dann, wenn die entzündlichen Prozesse nicht mehr ganz frisch sind: Hautreaktionen nach Impfungen, vergrößerte und verhärtete Drüsen, Weichteilschwellungen, chronische Eiterungen der Mandeln, Stirn- und Nasennebenhöhlen, sowie immer wiederkehrende Bindehautentzündungen mit eitrigem Ausfluss.
Typisch für den Mangel sind dicke, gelblich bis grünliche, häufig stinkende Absonderungen der Haut und Schleimhäute. Feuchtigkeit, Zugluft und extreme Temperaturunterschiede verschlimmern die Beschwerden. Rheumatische Zeichen wie Gelenkentzündungen, Steifigkeit und Bewegungseinschränkungen können hinzutreten.
Psychische Merkmale:
Diese Tiere zeigen eine deutliche Angstreaktion auf psychischem Druck. Sie verlangen nach Aufmerksamkeit und haben große Verlassensängste.
Beispiel Hund:
Er ist ein ängstlicher, sich ständig vernachlässigt fühlender Vertreter, der sehr personenfixiert ist. Sein immer unkonzentriertes und unruhiges Verhalten deutet auf eine Art Hyperaktivität hin, wobei ihm kaum zuzumuten ist, alleine zu bleiben. Er reagiert darauf dann oftmals mit Zerstörungswut, Unsauberkeit oder auch Selbstverstümmelung. Er ist launisch, reizbar und misstrauisch. Der Hund zeigt also ein ständiges Wechselbad der Gefühle und hat meist sein „Herrchen“ voll im Griff. Er wälzt sich gerne in jeden Dreck und macht auch vor stinkenden Dingen keinen Halt und badet sogar gerne im kalten Wasser. Immer hungrig, bevorzugt er gerne süßliche Dinge und nimmt eher zögernd Fleisch an. Befehlen folgt er nicht und reagiert mit großer Streitlust auf andere Hunde. Außerdem geben diese Hunde nachts meist keine Ruhe, wandern herum und haben durch unwillkürliche Nervenreaktionen und oft Zuckungen.
Diese Hunde zeigen eine starke Neigung zu eitrigen Reaktionen. Die Haut zeigt klebrige, schorfbildende, stinkende und mit dicken gelblich bis grünlichem Eiter behaftete Ausschläge. Wunden heilen schlecht und auch die Heilung von Knochenbrüchen kann mit der Gefahr der Knochenvereiterung einhergehen. An den Krallen treten gehäuft Entzündungen auf, vorwiegend am Krallenbett. Insgesamt neigt der Hund schnell zu blauen Flecken, zu Verhärtungen der Drüsen und es zeigen sich schnell Entzündungen im Mundraum und an den Zähnen. Diese Hunde haben einen faulig stinkenden Mundgeruch und Zahnfleischbluten. Es treten Magenprobleme bis hin zu Magengeschwüren auf und meist kommen Leberfunktionsstörungen hinzu, mit schleimigen und stinkendem Kot. Der Durchfall verschlimmert sich noch nach zu fetter Nahrung.
Vielfach finden sich auch Afterfisteln oder Aftergeschwüre mit gelblichem Eiter. Die Lunge und die Bronchien sind empfindlich und bei Entzündungen zeigen die Hunde grünlich gelben Auswurf mit hartnäckigem, festsitzendem Husten. Die Augen sind entzündet, vorwiegend die Bindehaut, und die Hunde haben dazu oft eitrige Ohrentzündungen die bis zur Schwerhörigkeit und Taubheit führen können.
Die Neigung insgesamt zu eitrigen Entzündungen betrifft auch die Geschlechtsorgane der Hunde, sodass es hierbei öfter zu Unfruchtbarkeit kommen kann. Bei jungen Hunden besteht durch einen Mangel an Nr. 12 die Gefahr der Gelenkdeformation, die aber auch bei älteren Hunden durch Gelenkentzündungen auftreten kann.
