Antibiotika und seine Folgen
Antibiotika-Skandal
2012-02-18
In meinem Buch“Natürlich gesund für Pferd,Reiter und Hund,FN-Verlag
vom 3.März 2011 kann man nachlesen, dass ich bereits vor
Jahrzehnten den laschen Umgang mit Antibiotika, sowohl in der
Behandlung beim Menschen, wie vor allem bei Tieren und hier im
Speziellen in der Massentierhaltung angeprangert habe.
In
meiner täglichen Praxis erlebe ich es immer wieder, dass bei vielen
Viruserkrankungen einfach mit Antibiotika behandelt wird, obwohl diese
Antibiotika nachweislich !! nur gegen Bakterien wirken können.
Ein
unkontrollierter und offensichtlich völlig übertriebener Einsatz von
Antibiotika hat sehr viele, zum Teil nicht wieder gutzumachende
Nachteile für Mensch und Tier. Nicht jedes Bakterium bedeutet Gefahr
für Mensch und Tier, vielmehr sind einige Bakterien sogar
lebensnotwendig, in vielerlei Hinsicht. Das heißt einige Bakterien leben
mit uns in einer sogenannten Symbiose und unterstützen so wichtige
Funktionen des Organismus. In der menschlichen Mund- und Scheidenflora,
sowie auch in der Darmflora von Mensch und Tier findet sich eine Vielzahl
von sogenannten "guten Bakterien".
Für eine gesunde Abwehr, die
Aufnahme verschiedener Vitamine oder auch für andere wichtige
Stoffwechselfunktionen sind diese „gesunden“ Bakterien äußerst wichtig.
Eine gesunde Darmflora z.B. schützt auch vor Pilzinfektionen oder bietet
zumindest eine Barriere gegen das Eindringen krankmachender Keime.
Antibiotika
selbst aber unterscheidet nicht zwischen „guten“ Bakterien und den
wirklich krankmachenden Bakterien, sondern geht im Prinzip gegen „alle
Bakterien“ vor. Das Resultat ist daher meist eine weitere Schwächung des
Immunsystems, das Eindringen von resistenten Keimen, vermehrte
Pilzinfektionen etc.
Aber auch die angegriffenen Bakterien, die das
Antibiotika vernichten soll, bilden selbst Abwehrmaßnahmen, sodass es
immer mehr Resistenzen gibt oder aber auch Mutationen von Bakterien, die
jetzt kaum kontrollierbar sind. Einige Bakterien, die bisher nur bei
Tieren zu Erkrankungen führten sind mittlerweile durch Genmutationen in
der Lage auch Menschen zu infizieren, deren Krankheiten dann
unbeherrschbar sein können.
Bedenklich ist beispielsweise die
Zunahme von resistenten Keimen in Krankenhäusern und die damit
verbundene große Gefahr einer Infektion von Patienten, deren Immunsystem
an sich schon geschwächt ist.
In diesem Zusammenhang muss man sich auch darüber im Klaren sein,
dass der massive Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung durch
Verzehr dieses Fleisches auch zum Menschen gelangt und wiederrum zu
einer unkontrollierbaren Aufnahme des Antibiotikas führt.
Weiterhin
gelangt Antibiotika über die Gülle auf die Ländereien, darüber hinaus
ins Grundwasser, in die Kläranlagen ,ins Trinkwasser und auch auf diesem
Wege wieder in den menschlichen Organismus. Auch in den Organismus
unserer Haustiere, wie Hund,Katze,etc.
Wollen wir das wirklich??? Eine Überschwemmung mit Antibiotika, nur damit wir billiges Fleisch essen können.
In
der Massentierhaltung kann man kaum auf Antibiotika verzichten, da das
Zusammenpferchen von Tieren auf engstem Raum ohne natürlichem
Sonnenlicht und einem natürlichen Wachstum ein gesundes Zusammenleben
nicht mehr möglich ist. Die Tiere müssen schnellstens wachsen und dürfen
in dieser kurzen, meist grausamen Phase nicht noch zusätzlich krank
werden. Der Vermehrung von Bakterien soll dann durch eine massive
Medikamentengabe entgegengewirkt werden.
Es kann nicht sein, dass wir Ethik, Moral und unseren normalen Verstand völlig außer Acht lassen um möglichst
viel und oft billiges Fleisch zu verzehren oder uns dem Trugschluss
hingeben durch Antibiotika schnell gesund zu werden.
Vergessen
wir nicht, dass wir alle, ob Mensch oder Tier mit nachfolgenden, erheblichen
gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben.
Mal sehen wie schnell die
Empörung über die massiven Antibiotikagaben durch beschwichtigende
Aussagen aller an diesem gigantischen Geschäft Beteiligten wieder
aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwindet.
. Lassen wir uns nicht täuschen!!!!!
Bleiben wir also wachsam und kritisch. Warten wir nicht wieder ab, bis uns ein neuer Skandal wachrütt
Genießen Sie lieber mit mir die schönen Bilder von Gästen meiner Homepage, die dafür Sorgen, dass es Mensch und Tier gut geht.
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